Gesundheitsförderung und Prävention OW/NWGehört zum Departement: Finanzdepartement
Fachstelle Die Kantone Ob- und Nidwalden haben sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam gesundheitsrelevante und präventive Massnahmen zu fördern. Zu diesem Zweck haben sie im Jahre 2001 eine gemeinsame Fachstelle errichtet und unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung. Inhalt Gesundheitsförderung zielt darauf ab, dass sich die Menschen in ihrer Haut und ihrer Umgebung wohl fühlen, unabhängig von ihrem Alter, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Ausrichtung, von körperlichen Gebrechen, psychischem Zustand und sozialem Milieu. Gesundheitsförderung will die Lebensqualität und das Wohlbefinden erhalten und verbessern. In der Gesundheitsförderung geht es um die Aktivierung und Erhaltung von menschlichen und natürlichen Ressourcen, um gegenseitige Unterstützung und Partizipation. Im Zentrum steht die Gestaltung von Lebensweisen und Lebensräumen für das Wohlbefinden aller Menschen Prävention orientiert sich nach bestimmten Krankheiten. Sie fragt sich, was die Menschen krank macht. Prävention versucht, auf das Verhalten der Menschen Einfluss zu nehmen, indem sie sich zum Ziel macht, die Menschen von Handlungsweisen abzuhalten, die sie gesundheitlich beeinträchtigen könnten. Neue Fachstelle ab 2011 Die von Obwalden und Nidwalden bisher gemeinsam geführten Fachstellen für Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gleichstellung von Frau und Mann in Sarnen werden auf Ende 2010 gemäss Medienmitteilung vom 4. November 2009 aufgelöst. Die gesellschaftspolitischen Aufgaben in den Bereichen Integration, Gleichstellung von Frau und Mann, Gesundheits-, Familien- und Jugendförderung in der Fachstelle, die in den Kantonen wahrgenommen werden, sollen in Obwalden wie auch in Nidwalden je unter einem Dach zusammengefasst werden. Beide Kantone wollen hierfür je eine Fachstelle für Gesellschaftsfragen einrichten. Eine gemeinsame Fachstelle Obwalden/Nidwalden wurde geprüft, angesichts der unterschiedlichen Strukturen der beiden Kantone im Sozialbereich jedoch wieder verworfen. Es wurde festgestellt, dass die Bündelung der verschiedenen Fachbereiche vor Ort, in Sarnen und in Stans, die beste Lösung ist. Bei der Umsetzung von einzelnen Projekten werden die beiden Fachstellen Gesellschaftsfragen von Obwalden und von Nidwalden jedoch soweit möglich eine enge Zusammenarbeit pflegen. Der Regierungsrat hat zur Schaffung einer Fachstelle für Gesellschaftsfragen in erster Lesung eine Verordnung zuhanden des Vernehmlassungsverfahrens verabschiedet. Vorgesehen ist, die Bereiche Integration, Gleichstellung von Frau und Mann sowie Gesundheits-, Familien- und Jugendförderung in der Fachstelle, zusammenzuführen. Die kantonalen Beratungsstellen der Jugend- und Elternberatung sowie Suchtberatung sollen ebenfalls in die Fachstelle integriert werden. Diese soll ihren Betrieb auf den 1. Januar 2011 aufnehmen und wird dem Sozialamt angegliedert.
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